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In einem spektakulären Rennen sicherte das Fahrerquartett des Worldpeace Porsche, dem RTR-Team einen hervorragenden 20. Gesamtrang beim legendären 24h-Rennen auf dem Nürburgring. In der Klasse der SP7-Fahrzeuge umrundeten die Piloten (Alex Autumn, Dominik Brinkmann, Marc Hennerici und Don Stephano) des Porsche 997 GT3 Cup als drittschnellste Mannschaft, von 19 Gestarteten, den Eifelkurs. Damit konnten sie auch das Prädikat des viertbesten Porsche-Teams für RTR beim 24h-Rennen einfahren.

Von Startplatz 45 hatten die Worldpeace-Piloten den 24h-Marathon in Angriff genommen. Von Beginn an starteten die Fahrer bei ihren Stints mit dem 2012-er Rennboliden zu einer fantastischen Aufholjagd, bis eine Stunde nach Mitternacht ein Funkspruch das Team aufschreckte. Marc Hennerici dazu später: „Ich hatte beim Überrunden eine leichte Kollision, dabei wurde der linke Hinterreifen beschädigt. Auf dem Weg zurück zur Box hat der defekte Reifen die Karosserie etwas beschädigt, daher gab es leider einen unplanmäßigen Stopp.“

Nach diesem kleinen Zwischenfall spulten die Piloten des Porsches mit der Startnummer 70 in den verbleibenden 14,5 Stunden weiter ihre Runden mit der viel gelobten Präzision eines Schweizer Uhrwerks ab. Und so kannte um 16:05 Uhr der Jubel in der RTR-Box keine Grenzen, als Dominik Brinkmann den 911-er erfolgreich über die Ziellinie pilotierte.

Endsprechend hochzufrieden zeigte sich nach dem Rennen auch Teamchef Karl Heinz Teichmann: „Wir hatten eine anstrengende Vorbereitungszeit um die drei Fahrzeuge optimal ins Rennen zu schicken. Die starke Leistung der Worldpeace-Porsche-Piloten, Alex Autumm (Adenau), Marc Hennerici (Mayen), Dominik Brinkmann (Dortmund) und Don Stephano (Mayen), hat uns alle für diese Anstrengungen der letzten Tage entschädigt. Ich freue mich sehr über diesen Erfolg und Danke auch an das ganze Team für seinen großartigen Einsatz“.

Weniger glücklich verlief das Rennen für das Fahrerquartett,  Jens Esser (Kerpen), Ercan Kara Osman  (Düsseldorf), Henry Fletcher (Großbritannien) und Miro Konopka (Slowake) auf dem REWE-Porsche. Bereits in der dritten Runde bescherte ein Reifenschaden an dem zweiten RTR Sportwagen den Technikern einen ersten unplanmäßigen Arbeitseinsatz. Im Bereich Pflanzgarten musste Jens Esser das Fahrzeug abstellen, um größeren Schaden am Fahrzeug zu vermeiden. Fast 30 Minuten dauerte es bis der Startfahrer Jens Esser nach dem Wechseln des defekten Reifen von den RTR Mechanikern wieder auf die Strecke geschickt wurde. Ein Zeitverlust mit dem der REWE-Porsche nach Ablauf der ersten Rennstunde sich auf dem 145. Gesamtrang einreihen musste. Eine Platzierung, die sich mit zunehmender Renndistanz aber schnell ändern sollte. Bereits zwei Stunden später hatten die Fahrer den Porsche auf Position 98 nach vorne katapultiert. In der 14. Rennstunde durchquerte der REWE-Porsche bereits auf Rang 41 die „Grüne Hölle“, bevor ein Unfall um 5:50 Uhr die Träume von einer Top-Platzierung beendete. Nach einem Ausrutscher auf einer Ölspur war der Porsche so heftig im Bereich Metzgesfeld in Blanken eingeschlagen, dass er zu stark beschädigt wurde, um weiterfahren zu können. Glücklicherweise blieb der Fahrer bei dem Aufprall unverletzt.

Auch für das dritte Fahrzeug des Teams lief nicht alles nach Plan. Nach einem witterungsbedingten Reifenroulette im Qualifying, überquerte der Frozenspeed-Porsche mit der 46. schnellsten Trainingszeit im parallelen Flug mit dem Worldpeace-Porsche die Startlinie zu der 24h Hatz. Zunächst konnte Antti Buri (Finnland) die Pace der führenden Fahrzeuge in der SP7 mitgehen. Die Freude über die gute Platzierung sollte bei den Fahrern der #73, Antti Buri (Finnland), Torleif Nytroeen, (Weinsheim), Morten Skyer (Norwegen) und Kari-Pekka Laaksonen (Finnland) nicht lange währen. Bei erneut einsetzendem Regen kam Kari-Pekka Laaksonen, der zwischenzeitlich das Fahrzeug von Buri übernommen hatte, mit dem Slick bereiften Boliden von der Strecke ab und rutschte in die Planken. Trotz einer Verformung an der hinteren rechten Seitenwand konnte Laaksonen den Havaristen zurück an die Box bringen. Die folgende Reparaturpause, sowie den Austausch eines infolge des Unfalls gebrochenen Radträgers, verkürzte die reale Einsatzzeit aber so erheblich, dass das Fahrerquartett zwar chancenlos, aber mit einem gewissen olympischen Geist das Rennen wieder aufnahm. Am Ende sah die skandinavische Besatzung auf Position 12 in der Klasse SP7 und als 75. in der Gesamtwertung die Zielflagge

Mit dem 57. ADAC H&R-Cup steht nach einer vierwöchigen Pause, am 20. Juni, die nächste Herausforderung in der VLN auf dem Terminkalender des RTR Teams.

 

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