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Wann immer man Teamchef Karl-Heinz Teichmann im Rahmen des sechsten VLN-Laufes 2010 im Fahrerlager auffand, ein wenig Aufregung war ihm stets ins Gesicht geschrieben. Der Grund hierfür waren gleich drei Rennfahrzeuge, mit denen Teichmann Racing erstmals an den Ring rückte. Eine Herausforderung, die Karl-Heinz Teichmann mit seiner gesamten Mannschaft aber mit Bravour löste.
Bekannt routiniert zeigte sich der Renault Clio aus dem Hause Teichmann. Von Platz 124 im Gesamtklassement gestartet, kämpften sich Michael Schneider und Lutz Rühl kontinuierlich durch das Teilnehmerfeld. Zuverlässig spulte der Teichmann-Clio Runde um Runde ab. Nach vier langen Rennstunden durften sich Schneider und Rühl über Position sieben in der mit 25 Startern gewohnt stark besetzten Klasse SP3 freuen. In der Renault Sport Speed Trophy beendete das schnelle Duo die Langstreckenhatz auf der fünften Position. Im Gesamtklassement platzierte man sich auf Rang 62.
Während Victor Smolski sich noch beim vergangenen RCN-Lauf über den zweiten Platz im Gesamtklassement freuen durfte, hatte er beim 33. RCM DMV Grenzlandrennen, dem sechsten Rennen zur VLN Langstreckenmeisterschaft 2010, weniger Glück. Schon früh musste Smolski, der zusammen mit Kai Riebetz und Marko Stipp am Lenkrad des Porsche 997 GT3 an den Start ging, die Box ansteuern. „Der Keilriemen ist gerissen. Ich hoffe, dass die Mechaniker das Problem schnell lösen, sodass ich wieder auf die Strecke gehen kann“, resümierte Smolski, der während den Reparaturarbeiten im Cockpit ausharrte, um Zeit zu sparen. In der Tat gelang es der Crew um Karl-Heinz Teichmann, das Problem zu beheben, sodass das Rennen problemlos wieder aufgenommen werden konnte. Zwar reichte es am Ende des Tages nur noch für Position 100 im Gesamtergebnis und Platz drei in der Klasse SP10, dennoch ist das Fazit von Teameigner Teichmann aber positiv: „Die Fahrer haben alles gegeben, eine bessere Position war aufgrund der Reparaturarbeiten während des Rennens leider nicht mehr möglich. Das Wichtigste ist aber, dass das Auto unversehrt die Zielflagge gesehen hat, das hat heute bei Weitem nicht jeder Teilnehmer geschafft. Ich denke, wir können daher in jedem Fall zufrieden sein.“
Das dritte Fahrzeug im Bunde war ein Porsche 997 GT3 Cup, der von Andrii Lebed und Oleksiy Kikireshko pilotiert wurde. Von einem viel versprechenden Gesamtrang 31 nahmen die beiden Ukrainer das vierstündige Langstreckenrennen in Angriff. Problemlos trugen sie den Zuffenhausener Boliden über die Renndistanz. Umso erfreulicher war der fünfte Platz in der Klasse CUP2, den Kikireshko und Lebed verbuchen konnten. Ebenfalls erfolgreich war Position 17 im Gesamtklassement.
„Der Aufwand, den der Einsatz von drei Autos mit sich bringt ist für uns natürlich noch etwas ungewohnt. Ich bin daher sehr erleichtert, dass im Großen und Ganzen alles funktioniert hat. Alle Autos sind im Ziel und den Defekt am Porsche konnten wir schnell und problemlos beheben. Auch die Fahrer sind mit dem Ergebnis glücklich“, freute sich Karl-Heinz Teichmann, während er den erfolgreichen Renntag zusammen mit seinem Team im Rahmen des VLN-Sommerfestes würdig beschloss.
Das jährliche Saisonhighlight der VLN Langstreckenmeisterschaft, das 6h-Rennen, steht bereits in zwei Wochen auf dem Programm. Neben zwei Renaul Clio wird Teichmann Racing voraussichtlich einen Porsche 997 GT3 in der Grünen Hölle an den Start bringen
Autor: M.Pl. | Eingetragen am 21.07.2010
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